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Diana 35 Zerlegen und wieder Zusammenbauen
« am: März 23, 2019, 07:13:45 Nachmittag »
Im folgenden schreibe ich einen kleinen bericht über die demontage der Diana35.

Im Bild 1 seht Ihr meine Diana 35 nachdem sie äußerlich etwas gesäubert ist.

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Im folgenden Bild meine Spannvorrichtung um die Feder langsam zu entspannen,
ohne das Feder Kugeln und etc eine Flugbahn finden.

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Das benötigte Werkzeug

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Die Diana in ihre Komponenten zerlegt.

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(Kein Betreff)
« Antwort #1 am: März 23, 2019, 07:24:09 Nachmittag »
Die Spannvorrichtung in Aktion.

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Ich habe die Spannvorrichtung so eingestellt, dass die Kolbenfeder
der Diana leicht unter Spannung steht.
so können die Bolzen sehr leicht entfernt werden.
Im Vergleich Bild 16 und 17 kann man sehen, welche Bolzen gemeint sind.

Nun kann man sehen, wie der Zusatand der Innereien zu bewerten ist.

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Nachdem die teile von poliert wurden.
Hab eine Poliermaschine aus einem alten Waschmaschinenmotor gebaut.

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Die Kolbenfeder ist nicht mehr wirklich gerade.

Sollte sie ersetzt werden?

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Nun kommt der Zusammenbau:

Der Kolben, die Kolbenfeder mit der Federführung werden instaliert.

Nun kommtkommt das Schlossstück und die Federstütze.
Beide sind so zu positionieren, dass sie nicht verdreht sind.
Siehe auch Explosionszeichnung.

Nun wird wieder mein Spannwerkzeug langsam auf die Federstütze drücken.
Die Feder muss noch nicht positioniert sein, kann aber.
Dann muss man darauf achten, sie festzuhalten, damit sie nicht fliegen geht.
Sie muss natürlich in die Nut der Federstütze geklemmt werden.

Nun langsam immer mehr Spannung auf die Federstütze geben,
indem am Spannwerkzeug die Gewindestange immer weiter rausgedreht wird.
Und immer darauf achten, dass die Feder der Federstütze so lange runtergedrückt wird,
bis sie von vom Schlossstück gehalten wird.
Wichtig ist, dass die Feder zwischen der oberen Ausbuchtung vom Schlossstück und der Federstütze eingeklemmt ist.
Nachdem die Gewindestange etwas weiter rausgedreht worden ist,
wird die Feder den Kontakt zur Federstütze im inneren verlieren.
Sie ist nun nur noch zwischen Schlosstück (Ausbuchtung) und Federstütze (Richtung Spannwerkzeug) geklemmt.
Ich hoffe, man verstehen was hier gemeint ist.
Es ist auch wichtig, stets darauf zu achten, das sich Schlosstück und Federstütze auf keinen fall drehen,
ansonsten wird die Feder der Federstütze den halt zum schlosstück verkieren und man muss von vorne anfangen.
Sinnvoll ist es immer die Löcher für die Bolzen zu beobachten und mit einem Dorn,
Schraubenzieher oder was ihr zur Hand habt zu sichern.
Ist die Federstütze weit genug eingetaucht, können die Bolzen positioniert werden.

Siehe Bild 13 bis 16.

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Nun kann die Kappe in Position gebracht werden.

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Das wars jetzt erst mal soweit.

Da meine Bestellung noch nicht angekommen ist, konnte ich die einzelnen Teile nicht einfetten.
Die wird nachgeholt, sobald angekommen ist.
Dafür werde ich natürlich alles wieder auseinanderbauen und dann wieder zusammenbauen.
Übung macht den Meister.

Ich hoffe, alles ist verständlich, ansonsten nachfragen.
Auch Verbesserungsvorschläge sind willkommen.

Gruß
Markus

Horus

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« Antwort #2 am: März 23, 2019, 07:55:28 Nachmittag »
Sehr schöner Bericht. Danke dafür. :thumbsup:
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« Antwort #3 am: März 23, 2019, 07:57:58 Nachmittag »
Das freut mich. :)

454/B36

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« Antwort #4 am: März 23, 2019, 09:00:20 Nachmittag »
Ja stimmt , wirklich schöner Bericht . Aber das mit dem polieren ist eigentlich contra produktiv da es keine Verbesserung bringt ,außer einer optischen . Ich halte das sogar für einen Nachteil , da dem Schmiermittel nun der Grip fehlt .

Deine Spannvorrichtung :thumbsup: einfach und effektiv . Klasse weiter so

Rumms

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« Antwort #5 am: März 23, 2019, 09:43:57 Nachmittag »
Toller Bericht. Die Feder würde ich in jedem Fall austauschen. Die kostet nicht die Welt.
Ansonsten eine schöne Hilfestellung. :thumbup:
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« Antwort #6 am: März 23, 2019, 09:45:21 Nachmittag »
Vielen Dank 454 B36.

Auch nach dem Polieren ist die Oberfläche noch recht rau.
Ich wollte halt die Korrosion ein wenig beseitigen.
Ich habe nur kurz poliert mit Vorpolierpaste.
Ich könnte noch mal mit Leinen per Hand nacharbeiten.
Die Oberfläche wäre dann wieder etwas angeraut.
Aber so wie Teile aussehen, dürfte das Schmiermittel noch immer gute Haftung finden.

Gruß
Markus
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« Antwort #7 am: März 23, 2019, 09:49:39 Nachmittag »
Hallo Rumms,

die Feder werde ich austauschen.
Gibt es bei den Federn eigentlich Qualitätsunterschiede?
Hatte ja beim Waffencenter-Gotha bestellt (allerdings noch keine Feder).
Welche Bezugsquelle würdet Ihr empfehlen?

Vielen Dank.

Gruß
Markus

Rumms

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« Antwort #8 am: März 23, 2019, 10:38:19 Nachmittag »
Die Bezugsguelle ist eigentlich wurscht. Im Waffencenter Gotha bist Du schon ganz gut aufgehoben. :thumbsup:

Wenn Du aber ein bisschen nachschaust, kann es durchaus sein, daß Du sie bei Schneider oder einem
anderen Online-Händler auch günstiger bekommst.

Gruß Rumm :)
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kritisch

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« Antwort #9 am: März 24, 2019, 10:04:35 Vormittag »
Der Uwe wird sich bestimmt noch erinnern als ich vor einigen Jahren verzweifelt bin. Ich hatte alles versucht. Diese blöde Feder wollte nicht halten.
Ich bin fast durchgedreht.Sie sprang immer wieder aus der Führung. Irgend wann hatte ich mich entschlossen und die Teile neu gekauft. Und siehe da es ging als wäre nie etwas gewesen. Das eine kleine Haltenase ab war konnte ich nicht sehen.Und ich finde von all den Knickern die ich zerlegt habe war die Diana am schwierigsten.

Das war übrigens das Gewehr welches Uwe mir zu einem Freundschaftspreis verkauft hat. Das Teil hatte leider keine Schiene für ZF also habe ich eine mit UHU Entfest aufgeklebt. Habe gleich eine Weaver genommen. Ist wohl 5 Jahre her und hält heute noch.
Gruß Ralf
Suche Teile für Abzug FWB
Modell 121, 124, 125, 127

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« Antwort #10 am: März 25, 2019, 04:00:17 Nachmittag »
@ Ralf , stimmt die 35iger gehört zu den anspruchsvolleren unter den Knicklauf Gewehren .
 

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